Smart City, Last-Mile-Logistic-Hub und LingenLiefert: So gestaltet Lingen seine Zukunft innovativ

Smart City, Last-Mile-Logistic-Hub und LingenLiefert: So gestaltet Lingen seine Zukunft innovativ

Lingen startet in die Zukunft! Gemeinsam mit Bad Bentheim und Stade hat sich unsere Stadt für das Modellprojekt Smart City beworben. Smart steht hier aber nicht nur für gewieft oder clever, sondern vor allem für Digitalisierung und Klimaschutz. In den letzten Wochen waren in den lokalen Medien immer wieder Nachrichten über unterschiedliche Projekte zu lesen.

Heute berichten wir darüber, was sich hinter diesen Projekten verbirgt und wie sie zusammenhängen. Unsere Stadt beweist in Sachen Stadtentwicklung immer wieder einen ganzheitlichen und zukunftsorientierten Ansatz.

Projekt 1: Smart City Modell

Gemeinsam mit den Städten Bad Bentheim und Stade hat sich unsere Stadt um eine Förderung in Höhe von € 17,5 Millionen beworben.
Dabei geht es um die Frage, wie Infrastruktur, Gewerbeflächen und Wohnraum in wachsenden Klein- und Mittelstädten so entwickelt werden können, dass sich die Lebensqualität der Bewohner und Bewohnerinnen nachhaltig verbessert. Digitalisierung spielt dabei eine große Rolle.

Das Projekt erwägt die Entwicklung von drei Quartieren, eines davon in Holthausen-Biene, wo eine alte Hofstelle auf eine neue Nutzung wartet. Hier, gegenüber von der Kirche, soll ein neues Wohngebäude für alle Generationen entstehen. Im Mittelpunkt stehen neben den Wohnmöglichkeiten auch gemeinschaftlich genutzte Räume. Diese werden sowohl analog als auch digital aufgebaut sein und so die Vernetzung unter den Bewohnern ermöglichen.
Das nächste Quartier ist im Ortsteil Bramsche geplant, wo ein smartes Gewerbequartier entstehen könnte. Mit dem Fokus auf Lebensqualität und Nachhaltigkeit setzt Lingen damit nicht nur auf smartes Wohnen, sondern auch auf smartes Arbeiten!
Das dritte Quartier umfasst die Innenstadt, wo digitale Lösungen klimaschonenden Logistikkonzepte ermöglichen sollen.

Projekt 2: Last-Mile-Logistic-Hub – oder wie die Pakete zum Kunden kommen

Lebensqualität ist ein wichtiges Stichwort, denn die hat viel mit der Umgebung zu tun. Eine ruhige, autofreie Fußgängerzone, auf der man ungestört flanieren kann, gehört für uns da auch dazu. Immer mehr Lieferfahrzeuge von unterschiedlichen Anbietern parken aber genau dort, um ihre Pakete abzugeben. Die Idee im Last-Mile-Logistic-Hub-Projekt besteht darin, die Lieferdienste aus der Innenstadt zu verbannen und den Lieferservice zu komprimieren.
Es könnte beispielsweise ein Verteilerzentrum außerhalb der Innenstadt geben. Von dort aus kann ein Lieferdienst, zum Beispiel Lingen Liefert, die Waren neben den Angeboten der eigenen Händler an die Kunden ausliefern. Was sich hier simpel anhört, ist praktisch hochkomplex und erfordert ein digitales Konzept, das alle Faktoren wie Verkehrsströme, Lieferketten etc. berücksichtigt.

Gemeinsam mit Logistikexperten der Hochschule Osnabrück soll dieses Projekt im Vorfeld analysiert werden. Dafür bekommt die unsere Stadt eine Förderung von fast 150.000 €.

Projekt 3: Lingen Liefert

Anders als die geplanten Vorhaben gehört Lingen Liefert zu den bereits implementierten Projekten, die Tag für Tag weiterwachsen und einen konkreten Beitrag zur Lebensqualität leisten.
Die gebündelte Abwicklung von Lieferaufträgen, die Stärkung der Einzelhändler in der Altstadt und die Einbindung des Christophorus Werk sind gute Beispiele dafür, wie kluge Ideen unsere Gegenwart erleichtern und die Zukunft Schritt für Schritt gestalten können. Darauf sind wir ganz besonders stolz!

Digitalisierung und Klimaschutz sind in aller Munde, doch oft fehlt es an sinnvollen und machbaren Projekten zur Umsetzung. Wir finden es großartig, dass unsere Stadt hier eine Vorreiterrolle einnimmt. Mit den drei Projekten soll nicht nur ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft getan werden, sondern vor allem die Lebensqualität der Lingener verbessert werden. Wir sind gespannt auf die Entwicklung!


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